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8 Möglichkeiten, einen Marktabschwung gut zu überstehen!

Ein Bärenmarkt bezeichnet einen marktweiten Abschwung der Aktienkurse um mindestens 15–20%, gepaart mit einer pessimistischen Marktstimmung. Natürlich sind diese Zeiten nichts, worauf man sich freuen kann, aber zurückzuschlagen kann gefährlich sein.

In diesem Artikel werden wir acht wichtige Anlagestrategien und Denkweisen besprechen, die Dir helfen werden ruhig zu bleiben, wenn die Börsenkurse drehen.

Halte deine Ängste in Grenzen

Es gibt ein altes Sprichwort an der Wall Street: "Der Dow klettert auf eine Mauer der Sorge." Mit anderen Worten, im Laufe der Zeit ist der Dow trotz wirtschaftlicher Probleme, Terrorismus und zahlloser anderer Katastrophen weiter gestiegen. Anleger sollten versuchen, ihre Emotionen immer vom Anlageentscheidungsprozess zu trennen. Was eines Tages wie eine gewaltige globale Katastrophe erscheint, wird in Zukunft nicht mehr als ein kleiner Ausschlag in den Aktienkursen sein.


Durchschnittskosteneffekt

Das Wichtigste, was man während einer konjunkturellen Abkühlung beachten sollte, ist, dass es für die Börse normal ist, negative Jahre zu verzeichnen - es ist Teil des Konjunkturzyklus. Wenn Du ein langfristiger Investor bist (dh. mit einem Zeithorizont von mehr als 10 Jahren), besteht eine Option darin, den Durchschnittskosteneffekt zu nutzen.

Was du durch dieses Vorgehen erreichst, bezeichnet man als"Dollar-Cost-Averaging". Da man regelmäßig zu verschiedenen Kursen immer mit der gleichen Summe investiert, ergibt sich ein Durchschnittswert, welcher langfristig besser performt, als wenn du zu einem bestimmten Zeitpunkt gekauft hättest. Somit fallen auch die Bedenken weg, eventuell zum falschen Kurs eingestiegen zu sein.

Stell dich tot

Während eines Bärenmarktes herrschen die Bären und die Bullen haben keine Chance. Es gibt ein altes Sprichwort, dass das Beste, was man während eines Bärenmarktes tun kann, ist, tot zu spielen - es ist dasselbe Protokoll, als ob man einen echten Grizzly im Wald getroffen hätte. Eine Gegenwehr wäre sehr gefährlich. Bleibst du hingegen ruhig und fasst keine voreiligen Entschlüsse, schützt du dich davor, von dem Bären gegessen zu werden. Finanziell tot zu sein bedeutet, einen größeren Teil Deines Portfolios in Zinstragende Wertpapiere, wie z.B Anleihen zu investieren. Dabei sollten diese Anlageprodukte eine möglichst kurzfristige Anlagedauer und hohe Liquidität vorweisen.

Diversifizieren

Der prozentuale Anteil Deines Portfolios an Aktien, Anleihen, Barmitteln und alternativen Vermögenswerten ist der Kern der Diversifikation. Wie du Dein Portfolio aufteilst, hängt von Deiner Risikobereitschaft, Deinem Zeithorizont, Deinen Zielen usw. ab. Die Situation eines jeden Anlegers ist anders.

Mit einer geeigneten Strategie für die Asset-Allokation kannst du den potenziell negativen Auswirkungen entgegenwirken, die sich aus dem Platzieren aller Eier in einem Korb ergeben.

Investiere nur so viel, wie Du bereit bist, zu verlieren

Investieren ist natürlich wichtig, aber auch das Essen und ein Dach über dem Kopf müssen bezahlt werden. Daher ist es nicht ratsam, z.B Geld für Kredittilgungen oder Lebensmittel in Aktien anzulegen. In der Regel sollten sich Anleger nicht an Aktien beteiligen, es sei denn, man hat einen Anlagehorizont von mindestens fünf Jahren, vorzugsweise länger. Da du vermutlich recht jung bist und somit auch keine Kredite oder sonstige großen regelmäßigen Ausgaben, mit Ausnahme von der Miete zahlen musst, rate ich jedem dazu, möglichst früh mit dem Investieren zu beginnen. Denke jedoch daran, Bärenmärkte und sogar geringfügige Korrekturen können äußerst destruktiv sein.

Suche nach Value-Aktien

Bärenmärkte bieten Anlegern große Chancen. Der Trick ist zu wissen, wonach Sie suchen. Verprügelt, zerschlagen, unterbewertet: Dies sind alles Beschreibungen von Aktien während eines Bärenmarktes. Value-Investoren wie Warren Buffett sehen Bärenmärkte oft als Kaufgelegenheiten, da die Bewertungen guter Unternehmen zusammen mit den armen Unternehmen hart getroffen werden und zu sehr attraktiven Bewertungen verharren. Buffett baut seine Position in einigen seiner Lieblingsaktien oft in unangenehmen Zeiten auf, weil er weiß, dass es die Natur des Marktes ist, selbst gute Unternehmen mit mehr zu bestrafen, als sie verdienen.


Wähle Aktien in defensiven oder nicht-zyklischen Branchen


Nicht zyklische Aktien sind Wertpapiere, die in schlechten Zeiten im Allgemeinen eine bessere Wertentwicklung als der Gesamtmarkt aufweisen. Diese Arten von Aktien bieten unabhängig von der allgemeinen Marktlage eine konstante Dividende und stabile Gewinne. Unternehmen, die nicht-dauerhafte Haushaltsgegenstände wie Zahnpasta, Shampoo und Rasierschaum herstellen, sind Beispiele für defensive Industrien, da die Menschen diese Gegenstände auch in schwierigen Zeiten verwenden werden.

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Die genannten Informationen dienen nicht der Steuer-, Investitions- oder Finanzberatung. Die Informationen werden ohne Berücksichtigung der Anlageziele, der Risikotoleranz oder der finanziellen Umstände eines bestimmten Anlegers präsentiert und sind möglicherweise nicht für alle Anleger geeignet. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein Hinweis auf zukünftige Ergebnisse.

Risikohinweis: Investieren ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

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